Chinas ´New Normal´

Chinas Wirtschaft hat zwei Gänge runtergeschaltet. Und zwar dauerhaft. Das hat die chinesische Regierung bereits Anfang des Jahres dazu veranlasst, die eigene Bevölkerung und den Rest der Welt auf ein moderateres Wirtschaftswachstum von etwa 7% (oder auch weniger) einzustimmen. Staatspräsident Xi Jinping spricht von einen Wachstumspfad des „New Normal“.

Chinas „New Normal“ bedeutet weder einen Einbruch des globalen Wirtschaftswachstums, noch wird dadurch die weitere Ostverschiebung des Gravitätszentrums globalen Wohlstands verlangsamt oder gar aufgehalten.4 Im Gegenteil: Chinas Wirtschaft durchläuft gegenwärtig einen Strukturwandel, der die globale Bedeutung des Landes im Erfolgsfall deutlich stärken wird. Diese Verschiebung wird aber erst sichtbar, wenn man nicht mehr ausschließlich durch die Brille des Bruttosozialprodukts und des Handels blickt. Für den Rest der Welt entstehen Herausforderungen, vor allem aber Chancen.

Lesen Sie die Fortsetzung hier Bonschab_Chinas New Normal

Advertisements

Veröffentlicht von

weltneuvermessung

Helmut Reisen ist ein international anerkannter Experte zu Schwellenländern, Entwicklungsfinanzierung und Währungspolitik. Der langjährige Forschungsdirektor des OECD-Entwicklungszentrums (bis September 2012) ist emiritierter Titularprofessor an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel und Assoziierter Wissenschaftler am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik, Bonn.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s