Von Münkler zu Schäuble: Das deutsche Europa, Macht in der Mitte

Mit „Macht in der Mitte“ hat der FU-Professor Herfried Münkler einen gefährlichen, aber auch faszinierenden Essay verfasst. Den fatalen Fahrplan zur Disziplinierung Südeuropas durch Ausschluss aus der Eurozone (Grexit) schrieb nicht nur der Ökonom Prof. Hans-Werner Sinn mit seiner Forderung nach Grexit; womöglich war der kurz zuvor erschienene Essay des Politologen Herwig Münkler[1] viel entscheidender. Weder Politologe Münkler noch Jurist Schäuble verstehen viel von Makroökonomie und volkswirtschaftlichem Kreislauf; sie haben das nicht studiert. Das begründet bei Münkler fatale Denkfehler (und bei Schäuble fatale Politikansätze). Lesen Sie Helmut Reisens Buchkritik im pdf Von Münkler zu Schäuble.

[1] Herwig Münkler (2015), Macht in der Mitte: Die neuen Aufgaben Deutschlands in Europa, edition Körber Stiftung, Hamburg.

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weltneuvermessung

Helmut Reisen ist ein international anerkannter Experte zu Schwellenländern, Entwicklungsfinanzierung und Währungspolitik. Der langjährige Forschungsdirektor des OECD-Entwicklungszentrums (bis September 2012) ist emiritierter Titularprofessor an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel und Assoziierter Wissenschaftler am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik, Bonn.

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