China and Germany: Promoting a Shared Agenda for the G-20 in 2016/2017 (by Prof. Rolf Langhammer)

Wir drucken hier einen gestern als Merics China Comment erschienen Beitrag von Prof. Dr. Rolf Langhammer (IfW Kiel) ab, da dieser so genau zum Leitgedanken unseres Blogs Weltneuvermessung passt.

Rolfs Beitrag weist zunächst darauf hin, dass erst China und dann Deutschland in unmittelbarer Folge die G20-Gipfel in den Jahren 2016 und 2017 präsidieren werden. Das bietet beiden Staaten die Chance, eine gemeinsame G20-Agenda proaktiv, praxisorientiert und fokussiert auszuarbeiten.

China und Deutschland sind verschieden, aber komplementär. Die Kontaktfläche gemeinsamer Interesse ist bei umweltfreundlichen Infrastrukturinvestitionen am größten. Chinas Fokus liegt auf grenzübergreifenden, umweltintensiven Investitionen. Mit seinen neuen Finanzierungsinstitutionen kann China die Budgetgrenzen seiner asiatischen Nachbarn überwinden und Zentralasien in die globalen Netzwerke integrieren helfen. Deutschland wiederum ist bestens geeignet, die technische Expertise der OECD-Staaten und der multilateralen Finanzierungsinstitutionen zu bündeln. Damit kann Deutschland Prioritäten setzen in Richtung Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit, Armutsbekämpfung und Menschenrechte.

Der englischsprachige Beitrag befindet sich im Anhang: Langhammer_G20-Agenda China and Germany.

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